| FactoryXML
mit Web-Service-Schnittstelle und Low-Level-Protokoll
Hamburg, 24.2.2003 -- Langner Communications hat zwei wichtige Erweiterungen
für das FactoryXML-Framework freigegeben: Eine Schnittstelle
zu Web Services und ein Low-Level-Protokoll für den Zugriff
auf Feldgeräte. Die Web-Service-Schnittstelle ermöglicht
es beliebigen Anwendungen, auf Geräte des FactoryXML-Netzwerks
zuzugreifen. Der Datenaustausch erfolgt über das SOAP-Protokoll.
Speziell Anwendungen, die in .Net erstellt wurden, erhalten dadurch
einen einfachen Gerätezugriff. Aber auch Enterprise-Software
wie SAPs Netweaver und IBMs Websphere können auf diesem Weg
an Prozessdaten gelangen. Die Umsetzung der Daten gestaltet sich
unkompliziert, da innerhalb von FactoryXML ohnehin alle Prozessvariablen
in XML-Format vorliegen. Die bei der Web-Service-Schnittstelle verwendeten
WSDL-Definitionen können hier
heruntergeladen werden.
Die zweite Erweiterung von FactoryXML geht in eine ganz andere Richtung,
nämlich "nach unten" in der Automatisierungspyramide.
Mit dem "Compact Generic Device Access Protocol", Codename
Hannibal, hat Langner Communications eine schlanke Binärvariante
von FactoryXML geschaffen, die sich zur Implementierung in Feldgeräten
eignet. Das FactoryXML Command Protocol stößt hier an
Grenzen, da es einen XML-Parser voraussetzt, für den jedoch
in den meisten Feldgeräten nicht genügend Ressourcen vorhanden
sind. Daher nun die Binärvariante, die minimalste Anforderungen
an Speicherbedarf und Rechenkapazität stellt. Noch interessanter
dürfte indes die Tatsache sein, dass Hannibal erstmalig Plug-and-Play-Funktionalitäten
für Automatisierungskomponenten eröffnet: Während
online nur Speicherauszüge mit unspezifizierten Binärdaten
übertragen werden, sieht das Protokoll vor, dass das zugehörige
Datenprofil in Form einer XML-Symboltabelle von einem Server im
Netz heruntergeladen werden kann, dessen Adresse per Hannibal vom
Gerät abgefragt werden kann. Damit wird jede Softwareanwendung
in die Lage versetzt, die Prozessdaten der Automatisierungskomponente
richtig zu interpretieren, ohne dass aufwändige manuelle Anpassungen
hierzu erforderlich sind. Vorstand Ralph Langner hierzu: "Jedes
Billigprodukt im Bereich der Consumer-Elektronik verfügt heute
über Plug-and-Play. In der Industrieautomation, wo Installations-
und Konfigurationszeiten erhebliche Kosten verursachen, haben wir
auf Plug-and-Play bisher vergeblich gewartet. Es wird allerhöchste
Zeit, diese absurde Situation zu verändern." Die Hannibal-Spezifikation
kann kostenlos hier heruntergeladen
werden.
Über Langner Communications AG
Langner Communications AG ist ein Hamburger Softwarehaus mit dem
Schwerpunkt auf Produkten für den Datenaustausch zwischen Industrieautomation
und PC/Internet-Anwendungen. Mit der Produktlinie LUCA® bietet
Langner die weltweit umfangreichste Treiberbibliothek für Entwickler
proprietärer Visualisierungs- und Leitsysteme an. Mit der Produktlinie
PowerOPC adressiert Langner die Verwender von Standard-Visualisierungs-
und Leitsystemen (WinCC, InTouch, iFix u.a.). Mit i-Plant™
strebt Langner die europäische Führungsposition bei Production-Intelligence-Anwendungen
an. i-Plant basiert auf FactoryXML®, einem XML-konformen Protokoll
zum Datenaustausch mit Automatisierungskomponenten, welches von
Langner entwickelt und zum Patent angemeldet wurde. FactoryXML zeichnet
sich durch hohe Performance aus und eignet sich dadurch auch zum
Einsatz mit datenintensiven Anwendungen und langsamen Internet-Verbindungen.
Pressekontakt:
Langner Communications AG
Nicole Müller
Eulenkrugstraße 27
D-22359 Hamburg
Tel. +49 (0)40 - 609011 - 16
Fax. +49 (0)40 - 609011 - 11
Mail: nm@Langner.com
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