Neue FactoryXML-Spezifikation unterstützt Historians

Hamburg, 02.01.2003 -- Langner Communications hat eine neue FactoryXML-Spezifikation freigegeben. Die erweiterte Spezifikation beinhaltet ein neues Protokoll zum Zugriff auf Historians. Damit können Historians über XML abgefragt werden und liefern Verlaufsdaten in einem Format, dessen Aufbau den Live-Prozessdaten innerhalb des FactoryXML-Netzwerks entspricht. Der Zugriff auf Verlaufsdaten wird dadurch für Anwendungen, die FactoryXML verwenden, besonders einfach. Firmengründer und Vorstand Ralph Langner begründet das Konzept: "Ein Historian ist eine Ressource, die von unterschiedlichen Anwendungen im Netzwerk genutzt werden können sollte. Deshalb liegt es nahe, diese Ressource über ein definiertes Protokoll allen Anwendungen nutzbar zu machen." Wenig hält Langner von der traditionellen Softwarearchitektur, bei der ein Historian fester Teil eines Leitsystems ist.

Ein Historian nach FactoryXML-Vorbild kann intern die Datenspeicherung in einer beliebigen Datenbank vornehmen (zum Beispiel SQL Server). FactoryXML unterstützt mehrere Historians in einem Netzwerk, um eine optimale Skalierbarkeit zu gewährleisten. Da diese Historians per FactoryXML im Netzwerk angesprochen werden, ist es praktisch egal, auf welchem Rechner sie laufen.
FactoryXML ist ein plattformunabhängiges, XML-basiertes Protokoll zum Austausch von Prozessdaten. FactoryXML wurde von Langner Communications entwickelt, um dem wachsenden Bedarf an Internet- und Web-basierten Kommunikationsverfahren in der Automatisierungstechnik gerecht zu werden. PC-Softwareanwendungen in der Industrieautomation werden durch FactoryXML wesentlich erleichtert, da sämtliche Automatisierungsdaten in einem einheitlichen Format übertragen werden. Besonders moderne Web-Anwendungen können hierdurch leichter und leistungsfähiger implementiert werden.
Die FactoryXML-Protokollspezifikation kann kostenlos aus dem Internet von www.factoryxml.com herunter geladen werden. Eine erste Implementierung des "FactoryXML Historian Command Protocols" findet sich im i-Plant Historian, einer Datenbankkomponente aus der i-Plant-Produktfamilie von Langner Communications.

Über Langner Communications AG
Langner Communications AG ist ein Hamburger Softwarehaus mit dem Schwerpunkt auf Produkten für den Datenaustausch zwischen Industrieautomation und PC/Internet-Anwendungen. Mit der Produktlinie LUCA® bietet Langner die weltweit umfangreichste Treiberbibliothek für Entwickler proprietärer Visualisierungs- und Leitsysteme an. Mit der Produktlinie PowerOPC adressiert Langner die Verwender von Standard-Visualisierungs- und Leitsystemen (WinCC, InTouch, iFix u.a.). Mit i-Plant™ strebt Langner die europäische Führungsposition bei Production-Intelligence-Anwendungen an. i-Plant basiert auf FactoryXML®, einem XML-konformen Protokoll zum Datenaustausch mit Automatisierungskomponenten, welches von Langner entwickelt und zum Patent angemeldet wurde. FactoryXML zeichnet sich durch hohe Performance aus und eignet sich dadurch auch zum Einsatz mit datenintensiven Anwendungen und langsamen Internet-Verbindungen.

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