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i-Plant: e-Manufacturing auf durchgängiger XML-Basis

Hamburg, 10.10.2002 - Langner Communications AG (Hamburg) stellt zur diesjährigen Fachmesse für Fabrikautomation "SPS/IPC/Drives" (26.-28.11. in Nürnberg) eine neuartige Softwareplattform für e-Manufacturing vor. Hinter der Produktlinie mit dem Namen i-Plant steckt eine "Production Intelligence Infrastructure". Diese neuartige Klasse von Anwendungen dient dazu, Produktionsdaten mit Internet-Technologien unternehmensweit "live" zur Verfügung zu stellen - per Browser, PDA, Web Service oder XML-Download. Mit gängiger Technologie können solche Daten nur isoliert in Visualisierungs- und Leitsystemen betrachtet werden, und zwischen ERP-System und Produktion befindet sich in der Mehrzahl der Fälle noch eine Papierschnittstelle. Kommen die Daten aus der Fertigung dann mal im ERP-System an, sind sie oft veraltet, unvollständig und inakkurat. Gründe genug dafür, dass Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe bei steigenden Wettbewerbsdruck nach Lösungen suchen. Das US-Marktforschungsunternehmen AMR Research prognostiziert Production-Intelligence-Anwendungen Wachstumsraten von mindestens 25% pro Jahr.

Das Internet-Datenformat XML ist der Dreh- und Angelpunkt von i-Plant. Anders als bei vergleichbaren Systemen werden bei i-Plant alle Produktionsdaten quellnah während der Online-Übertragung, also "live", in XML-Format umgesetzt. Hierfür hat der Hamburger Hersteller eigens eine Technologie namens FactoryXML kreiert und zum Patent angemeldet. Mit einem einmalig hohen Integrationsgrad von Industriesteuerungen, Leitsystemen, ERP-Systemen, QS-Datenbanken, Web-Browsern und PDAs will Langner zum europäischen Marktführer avancieren. Einsetzbare Wettbewerbsprodukte gibt es bisher nur von US-Anbietern. Für Unternehmensgründer und Vorstand Ralph Langner kein Grund zur Bescheidenheit: "Viele deutsche Softwarehäuser schauen auf die US-Konkurrenz wie das Kaninchen auf die Schlange. Wenn wir jedoch nicht die Fähigkeit oder den Mut haben, mit marktfähiger, besserer Technologie zu kontern, dürfen wir uns über die schlechte Wirtschaftslage nicht beschweren."

Production-Intelligence-Anwendungen sind für das verarbeitende Gewerbe eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten, die Effizienz der Produktion zu steigern. Produktionsbetriebe in Deutschland sind bereits durch einen sehr hohen Automatisierungsgrad gekennzeichnet, jedoch arbeiten viele Fabriken quasi im Blindflug, da es keine direkte Datenverbindung zwischen IT und Industrieautomation gibt. Der Alltag sieht vielerorts so aus, dass Produktionsaufträge aus SAP die Fertigung als Papierausdruck erreichen und dort neu manuell eingegeben werden. Als Basis für Entscheidungen stehen dem Management bis hin zum Wartungspersonal oft keine zeitnahen, akkuraten Daten zur Verfügung, sondern nur eine Mischung aus gedruckten Reports und "Bauchgefühl". Schwer vorstellbar, dass Unternehmen auf diese Weise in einem durch Just-in-Time- und Built-to-Order-Produktion gekennzeicheten Wettbewerbsumfeld langfristig überlebensfähig bleiben. Hier sieht Langner ein vielversprechendes Marktpotential.


Über Langner Communications AG

Langner Communications AG ist ein Hamburger Softwarehaus mit dem Schwerpunkt auf Produkten für den Datenaustausch zwischen Industrieautomation und PC/Internet-Anwendungen. Die Unternehmensgründung geht auf das Jahr 1988 zurück. Zu den Kunden von Langner zählen unter anderem ABB, BASF, Bayer, BMW, Bombardier, Bosch, Continental, DaimlerChrysler, Deutsche Post, Esso, Festo, Giesecke & Devrient, Heidelberger Druckmaschinen, Henkel, Hoechst, Linde, Miele, Nokia, Novartis, RWE, Siemens, Thyssen Krupp Stahl, Trumpf, VEBA, Volkswagen, ZF Friedrichshafen.

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Langner Communications AG
Nicole Müller
Eulenkrugstraße 27
D-22359 Hamburg
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Fax. +49 (0)40 - 609011 - 11
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